Punkt. Schluss.



Menschenskind! Fast 60 Geschichten haben wir in fast so vielen Monaten auf unserem Blog erzählt. Wir, das bin ich, Köbi, der Gartenzwerg, und das ist Daniel Göring. Es war ein Heidenspass, euch Menschen als Blogger zu begleiten. Und eine Abwechslung von der Routine, um nicht zu sagen der Monotonie des Daseins als Gartenzwerg. Die daraus besteht, mit Imitationen von Harke und Giesskanne im Garten zu stehen und so zu tun, als sei ich der Chef. Dabei muss ich aufpassen wie ein Häftlimacher, dass streunende Hunde mir nicht in den Bart schiffen, weil sie mich mit einem Hydranten verwechseln.


Heute gebe ich es zu: Am Anfang war ich dermassen nervös, dass meine Hand zitterte, wenn ich meine Geschichten niederschrieb. Gibt es tatsächlich Menschen, die lesen, was ein Gartenzwerg zu sagen hat? Wenn er noch dazu eine freche Schnauze hat und die Menschen belehren will, wie sie mit anderen Menschen und mit sich selber pfleglicher umgehen.


Sicherheitshalber ging ich nach der Publikation meines ersten Beitrags vor dem Computer in Deckung. Doch oh Wunder, es kamen keine virtuellen Tomaten geflogen. Stattdessen regnete es verbale Blumen auf meinen Bildschirm. Ich war überrascht und gerührt. Und beeindruckt. Darüber, wie ihr Menschen euch von einem Gartenzwerg die Meinung habt sagen lassen. Geduldig, grossmütig, gelassen. Genau so, wie ihr euch gerne noch mehr anderen Menschen gegenüber verhalten könntet.


Wahnsinn! Das ist ja besser, als wir uns in unseren kühnsten Blogträumereien ausgemalt hatten. Wir wollten eigentlich nie mehr daraus aufwachen. Doch ein deutscher Philosoph – oder er war so was Ähnliches – hat einmal gesagt: «Alles hat ein Ende, nur die Wust hat zwei.» Da wir keine Würste sein wollen, legen wir nun die Stifte beiseite und setzen «Menschenskind!» ein Ende. Punkt. Schluss.


Bleibt menschlich!


Herzlich

Euer Köbi